„Soul Kitchen“ – Hamburger Kiezgeschichte

15. Dezember, 19:00 Uhr

Regie: Fatih Akin

Deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln

 

Zum Abschluss des Jahres gibt es bei „Kino ohne Grenzen“ den Hamburger Film „Soul Kitchen“ von Fatih Akin.

Trailer:

Der Deutsch-Grieche Zinos schlägt sich als Besitzer einer überspitz formuliert Frittenbude im Hamburger Problemstadtteil Wilhelmsburg durch. Das Essen ist nicht gerade überragend, jedoch stört es sein Publikum aus jeglicher Schicht nicht sonderbar. Doch dann trifft es Zino in dreifacher Ausführung auf nicht sehr gute Weise. Seine Freundin Nadine will nach Shanghai ziehen, sein Bruder Ilias braucht eine Arbeitstelle um auch unter der Woche Freigang aus dem Gefängnis zu bekommen und dann erleidet Zino auch noch einen Bandscheibenvorfall, der ihn fast außer Gefecht setzt, jedoch auf jeden Fall nicht mehr ermöglicht den Kochlöffel zu schwingen. Als das alles nicht alles schon schlimm genug wäre, versucht ein Immobilienhai sein Restaurant wegzunehmen um ein modernes Immobilienprojekt daraus zu machen. Nun versucht sich Zino der Hilfe eines gefeuerten Edelrestaurant-Koch und einer glücklichen Fügung seinen Traum vom Restaurant zu bewahren.

 

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„Soul Kitchen“ hört sich erst mal nach einem sehr stark klischeebehafteten Drama an, jedoch ist es Fatih Akin wunderbar gelungen mit dem Hamburger Lokalkolorit und Dialogen zum Niederknien ein Film zu drehen, der das Lebensgefühl deutscher Bürger egal welcher Herkunft einfängt.